Hier sehen Sie einen Überblick unserer Einsätze. Es handelt sich dabei nur um einen Teil der Einsätze! Unsere Rufbereitschaft kann von der Polizei, Feuerwehr oder Ordnungsbehörde angefordert werden. Sie wird auch nur bei tatsächlichen "Notfällen" angefordert.
Zu einem seiner bisher schlimmsten Einsätze wurde unser Vorsitzender am 8.2.2012 gerufen. Ein Spaziergänger fand eine tote Katze und bat uns sofort um Unterstützung.
Das Tier war in der Mitte mit einem glatten Schnittmuster durchtrennt. Vorderteil und Hinterteil lagen nur knapp voneinander entfernt. Ein Unfall dürfte ausgeschlossen sein. Es muss sich viel mehr um die bestialische Tat eines Tierhassers handeln. Über die Tätowierung konnte zwischenzeitlich das Tier einem Besitzer zugeordnet werden. Daher haben wir aus Respekt vor dem toten Tier und dem Besitzer das Bild nun von unserer Homepage genommen. Der Besitzer konnte zwischenzeitlich ausfindig gemacht werden und wurde über den Vorfall informiert.
Wir haben Anzeige erstattet. Zuständig ist die Kriminalpolizei Speyer da es sich um eine kriminelle Straftat handelt.
Peta setzt 500€ Belohnung aus!
Peta Deutschland ist eine Schwesterorganisation von Peta USA, der mit über drei Millionen Unterstützern weltweit größten Tierrechtsorganisation. Ziel der Organisation ist es, durch Aufdecken von Tierquälerei, Aufklärung der Öffentlichkeit und Veränderung der Lebensweise jedem Tier zu einem besseren Leben zu verhelfen.
„Helfen Sie mit, diese herzlose Tat aufzuklären”, appelliert Charlotte Köhler, Kampagnenleiterin bei Peta. Tiere müssten vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Gewalttätigen Handlungen gegenüber Tieren lägen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. „Fälle von grausamer Tierquälerei werden täglich in Deutschland aufgedeckt. Psychologen, Gesetzgeber und Gerichte sind sich mittlerweile einig, dass Gewalttaten an Tieren vermehrt Aufmerksamkeit verlangen”, so Köhler. Tierquälerei sei laut Tierschutzgesetz eine Straftat und könne mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren geahndet werden. Peta setzt regelmäßig Belohnungen in Fällen von Tierquälerei aus, um bei der Ermittlung der Täter zu helfen.
Zeugen des Vorfalls, der sich vermutlich am 7. oder 8. Februar zwischen Haßloch und Böhl-Iggelheim ereignet hat, können sich an Peta, Telefon 0173/ 6575668, oder an die Polizei in Haßloch, 06324/9330, wenden.
| 18.02.2012 | Anforderung der Rufbereitschaft durch die Polizei Meldung "Fundhund" | Hund war bekannt, Besitzer informiert |
11.02.2012 | Anforderung der Rufbereitschaft Meldung "Fundkatze" | Katze abgeholt und im Tierheim aufgenommen |
| 22.01.2012 | Anforderung der Rufbereitschaft "Freilaufender Hund" | Hund eingefangen und im Tierheim aufgenommen |
| 04.01.2012 | Anforderung der Rufbereitschaft durch die Polizei Meldung "Fundhund" | Hund ins Tierheim aufgenommen; jetzt wieder beim Besitzer |
| 20.11.2011 | Anforderung der Rufbereitschaft durch die Polizei "Meldung Fundhund" | Hund ins Tierheim aufgenommen; jetzt wieder beim Besitzer |
Tragische Schicksale:
Zwei besonders tragische Fälle erschütterten uns 2011.
Zu einem besonders scheußlichen Einsatz wurde Klaus Hoffmann von Tierfreunden gerufen.
Am Ende des Füllerweges, in unmittelbarer Nähe der Rehbachbrücke, hatte sich ein Steinmarder in einem Zaun verfangen. Das Schlimme daran war, dass die linke Vorderpfote in einer Schlagfalle hing. (Solche Fallen sind in Europa schon lange verboten und das Aufstellen ist eine strafbare Handlung)
Durch die verzweifelten Versuche sich zu befreien, wollte sich das gequälte Tier unter dem Zaun durchgraben. Allerdings, die Pfote an der die Falle hing, ließ dies nicht zu. In seiner Pein muss sich das Tier mehrere Male um die eigene Achse gedreht haben. Die Pfote war völlig abgedreht und hing nur noch, gehalten durch die Haut, am Körper. Die Vorderpfote war total zertrümmert. Das gepeinigte Tier muss wahnsinnige Schmerzen gehabt haben. Der Zaun musste aufgeschnitten werden um den Marder zu befreien. Es blieb dann nur noch das Einschläfern durch einen Tierarzt um das Tier von seiner Qual zu erlösen.
Der Tierschutzverein hat selbstverständlich Anzeige erstattet und hofft dass der Fallensteller ermittelt und für diese scheußliche Tat auch bestraft wird.