Hier möchten wir Sie über einige aktuelle Themen informieren:  

 

Katzen-Kastrationswochen vom 11. – 23. Februar 2013

Tierärzte beteiligen sich an Aktion des Tierschutzvereines

 

Auf das erschütternde Elend von streunenden und verwilderten Katzen im Gebiet Haßloch und Böhl-Iggelheim hat der 1.Tierschutzverein Haßloch seit Jahren immer wieder aufmerksam gemacht. Diese Tiere befinden sich oft in einem  bemitleidenswerten Zustand, leiden an Mangelerscheinungen, Krankheiten und Parasiten. Um die Vermehrung der freilaufenden Katzen einzudämmen ist es unerlässlich, dass alle Katzenfreunde, die Katzen die sie versorgen, auch kastrieren lassen. Nur so kann dem jährlichen Elend von Jungkatzen im Frühjahr entgegen gewirkt werden.Genau deshalb hat der Verein vor Jahren die Katzen-Kastrationswochen ins Leben gerufen und somit wurde ein wichtiger Beitrag für den Tierschutz geleistet.

 

Der 1.Tierschutzverein Haßloch wird sich auch im Jahr 2013 an den inzwischen landesweiten Katzen-Kastrationswochen beteiligen. Die Aktion findet im Zeitraum vom 11. bis einschließlich 23. Februar statt und bietet Tierfreunden die Möglichkeit, einen Zuschuss beim 1.Tierschutzverein Haßloch zu beantragen, wenn sie Katzen in diesem Zeitraum bei den teilnehmenden Tierärzten kastrieren lassen. An der Aktion beteiligen sich drei Tierärzte. Die Liste der teilnehmenden Ärzte wird untenstehend veröffentlicht. Weitere Auskünfte über diese Aktion können Sie unter derTelefonnummer 06324/49 44 oder per email: tierschutzverein.hassloch@t-online.de erfragen.

 

An der Katzen-Kastrationsaktion vom 11. bis 23. Februar 2013 nehmen die folgende nniedergelassenen Tierärzte teil:

 

Praxis Dr. Xaver Rösch, Dr. Siebenpfeiffer Str. 13, 67454 Haßloch

 

Praxis Kirsten Keidel, August-Bebel-Strasse 5, 67454 Haßloch

 

Praxis Dr. Regina Himmelsbach, Eisenbahnstr. 42, 67459 Böhl-Iggelheim

 

 

 

 

Sam, Dogo Argentino Rüde vermittelt. 

Nach fast einem Jahr Aufenthalt bei uns im Tierheim konnte unser Sam nun an eine hundeerfahrene Familie vermittelt werden. Er hat jetzt den Platz und die Aufmerksamkeit, welche für einen Hund wie Sam unbedingt notwendig sind. Wir haben Sam mit einem weinenden und einem lachenden Auge abgegeben - zu sehr hatten wir ihn ins Herz geschlossen. Aber wir wissen ja, dass er es gut hat und wünschen ihm und seinen neuen Besitzern noch viele schöne, gemeinsame Jahre.  

 

Jahresrückblick 2012:

 

Auch 2012 bedanken wir uns recht herzlich bei unseren Mitarbeitern, den ehrenamtlichen Helfern und allen Unterstützern unseres Tierheims.  

Es zeigt sich von Jahr zu Jahr, dass unser Tierheim immer bekannter wird. Dies hat auch Auswirkungen auf die Anzahl der aufgenommen Tiere. Als wir unser Tierheim 2004/2005 planten, gingen wir von einer Verdoppelung der Auffnahmetiere gegenüber unserer alten Bleibe in der Gillergasse aus. Vielen schien dies als zu hoch gegriffen und übertrieben. Nun - wir können behaupten und belegen, dass unsere damalige Planung stimmte. Bereits im ersten Tierheimjahr war die Anzahl der betreuten Tiere doppelt so hoch als noch 2005 in der Gillergasse.

Hier nun ein kurzer Überblick aus 2012:

Ca. 250 Tiere wurden aufgenommen und versorgt, betreut und meist wieder vermittelt oder, bei Wildtieren, wieder ausgewildert.  

Die Gesamtverweildauer der Tiere in 2012 lag bei knapp 19.500 Tagen

Der größte Teil unserer Tiere waren Katzen, danach folgten Hunde, Vögel und Igel.

Unsere Rufbereitschaft wurde zu ungefähr 50 Einsätzen angefordert, was allein hier rund 100 Stunden ehrenamtlichen Einsatz bedeutet.

Unsere Gassigeher waren mahr als 2.200 Stunden mit unseren Tierheimhunden unterwegs. Unzählbare Stunden leistete unser Futterteam. 2-3 mal in der Woche sind wir beim Tierarzt vorstellig geworden.

Auch 2012 wurden über unseren Verein wieder zahlreiche verwilderte Katzen eingefangen, beim Tierarzt kastriert und wieder ausgewildert. Es entstanden uns dabei sehr hohe Kosten, die der Verein trägt. Hier sind wir an unsere Grenzen gestossen und hoffen, dass unsere Vertragspartner, die Gemeindeverwaltungen aus Haßloch und Böhl Iggelheim bald ein Einsehen haben und uns in diesem Bereich unterstützen. Zudem bleiben wir bei unserer Forderung nach einer Kastrationspflicht ALLER freilaufenden Katzen. Hier müssen die zuständigen Behörden endlich aufwachen wenn in den kommenden Jahren kein unüberwindbares Katzenelend entstehen soll! Andere Kommunen haben dies schon eingeführt, also muss es auch bei uns funktionieren. 

 

Sie sehen also, wir sind stets im Einsatz und gut aufgestellt. Dies funktioniert aber nur mit Hilfe unserer "Ehrenamtlichen, unserer Mitarbeiter und unseren Spendern".

DAFÜR EIN HERZLICHES DANKESCHÖN, UND BLEIBEN SIE UNS AUCH 2013 TREU 

 

 

 

Kater nach über 6 Monaten wieder zuhause.

Einige Tage lang wurde eine herumstreunende, aber keinesfalls scheue Katze im Wald zwischen Sägmühle und der Landstraße L 530 gesehen und es gab auch einige, leider vergebliche, Versuche von Spaziergängern diese einzufangen.

Am 31.Oktober gelang es dann zwei beherzten Frauen das Tier in eine Katzenbox zu locken und zu uns in das Tierheim Haßloch zu bringen.

Nachdem sich die Katze einigermaßen beruhigt hatte und sich auch anfassen ließ, sahen wir deutlich eine Tätowierung in den Ohren.

Dank unserer tierheimeigenen Datei über tätowierte bzw. gechipte Tiere, konnten wir den Besitzer ermitteln und wir staunten nicht schlecht.

Die Katze wurde von uns im Jahr 2007 als 8 Wochen altes Katerchen vermittelt und war seit über 6 Monaten als vermisst gemeldet.

Die Freude des Besitzers war natürlich riesengroß als er seinen Kater bei uns wieder in die Arme nehmen konnte.

Dieses glückliche Ende ist wieder einmal ein Beweis mehr dafür, wie wichtig eine Kennzeichnung, aber auch vor allem eine Registrierung der Tiere ist.

 

 

 

Tierheim trauert um Laika

2005 als Fundhund zu uns gekommen, war Laika stets die gute Hundeseele des Tierheims. Jeder Besucher wurde von ihr sehr freundlich begrüßt. Sie verstand sich immer mit allen Tieren und durfte sich stets frei bewegen.  Lange Zeit war sie schwer krank und ertrug ihr Leid geduldig. Viele Spaziergänger und Tierfreunde in der Umgebung des Tierheims kannten sie. In den letzten Wochen verschlechterte sich ihr Zustand immer mehr.  

Heute mussten wir nun leider Abschied von Laika nehmen. Klaus Hoffmann und Thilo Scheurer begleiteten sie auf ihrem letzten Weg und blieben bei ihr, bis sie friedlich eingeschlafen war.

Laika wird uns in ewiger Erinnerung bleiben, getröstet von dem Wissen,  dass sie zumindest ihre letzten Lebensjahre geniessen konnte. 

 

 

 

Lebensgefahr durch Flohhalsband:





Wieder einmal wurden wir zu einem Notfall gerufen, weil sich eine Katze am eigenen Flohhalsband schwer verletzte. Vermutlich beim Versuch das Flohhalsband ab- zustreifen rutschte dieses hinter die Vorderpfote und drang tief ins Fleisch ein. Diese Gefahr hatten wir schon mehrfach und können nur vor dem Einsatz von Flohhalsbändern warnen! Wie lange das Tier schon durch das  Flohhalsband so eingeschnürt war, können wir nicht sagen. Aber die Wunde hatte bereits geeitert und sorgte für eine tiefe Fleischwunde. Bei wärmeren Wetter wäre die Verletzung erfahrungsgemäß voll mit Fliegeneiern gewesen und das Tier wäre qualvoll verendet. So hatte sie noch einmal Glück im Unglück.


Jahreshauptversammlung des Tierschutzvereins

 

Am 23.03.2012 fand die Jahreshauptversammlung des Vereins statt. Der Vorstand berichtete über das vergangene Jahr. Nach dem Bericht der Kassenprüfer und der Entlastung des Vorstandes kam es dann satzungsgemäß zu Neuwahlen. Dabei gab es lediglich bei dem Amt zum Schriftführer eine Umbesetzung. Uli Borchert, die bisherige Schriftführerin, ist vor kurzem ins Ausland gezogen. An ihrer Stelle wurde nun Eddy Scherrer zum neuen Schriftführer gewählt.

Da Erika Weis nicht mehr als  Kassenprüferin fungieren wollte, fand auch hier eine Umbesetzung statt. Die anwesenden Mitglieder wählten nun Lutz Ulmer zum neuen Kassenprüfer.

Besonders erwähnenswert, dass Klaus Hoffmann nun schon seit 21 Jahren ununterbrochen den Verein als Vorsitzender führt.

 

 

Wir sagen Danke!

Ein Haßlocher Bürger feierte neulich seinen 70. Geburtstag. Anstatt Geschenke, bat er seine Gratulanten um eine Spende für unser Tierheim. Dabei sind 1235,00€ zusammen gekommen. Herzlichen Dank!

  

   

 

Rückblick:

 Am 11.01.2010 zeichnete das Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Klaus Hoffmann mit dem Tierschutzpreis 2009 für das Land Rheinland-Pfalz als Anerkennung für seinen besonderen ehrenamtlichen Einsatz im Tierschutz aus. Ministerin Margit Conrad beschrieb in der Preisverleihung den Tierschutz als zutiefst ethisch-moralische Angelegenheit und freute sich darüber, dass mit diesem Preis ein deutlicher, politischer und inhaltlicher Akzent für den Tierschutz gesetzt wird. Zu den Gratulanten gehörten Jens Beutel (Oberbürgermeister Mainz), Stefan Hebinger (Landkreis Bad Dürkheim), Hans-Ulrich Ihlenfeld (Bürgermeister Haßloch), David Langner (Abgeordneter des Landtages Rheinland-Pfalz), Monika Arnold (Tierschutzbeirat Rheinland-Pfalz), Andreas Lindig (Landesverband Rheinland-Pfalz des Deutschen Tierschutzbundes) und Ellen Müller-Taschinski (Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz).  

 

Klaus Hoffmann repräsentiert in seinem Handeln voll und ganz das Motto des Deutschen Tierschutzbundes "Tierschutz mit Herz und Verstand".  Sein Preisgeld hat er dem 1. Tierschutzverein Haßloch und Umgebung e.V. für das Projekt „Pferdekoppel“ gespendet. Er ist ein würdiger Preisträger für diese Auszeichnung.

 

 

 

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