Deutscher Tierschutzbund

11. April 2019: Resolution des Deutschen Tierschutzbundes anlässlich der Agrarministerkonferenz (AMK) in Landau

Der Deutsche Tierschutzbund und seine 16 Landesverbände fordern die Agrarminister des Bundes und der Länder auf, Lebendtiertransporte in Drittstaaten der EU zu stoppen. Anlässlich der Agrarministerkonferenz (AMK) wird die Resolution an Staatssekretär Dr. Hermann Onko Aeikens im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und an die Agrarminister der Bundesländer überreicht.

Thomas Schröder, Präsident des Deutschen Tierschutzbundes, sagt dazu: „Die Missstände bei Transport und Schlachtung in Drittstaaten sind bekannt. Wer jetzt nicht handelt, trägt Mitschuld am Leid der Tiere. Ab sofort dürfen keine Transporte mehr abgefertigt werden, sofern nicht sichergestellt ist, dass tierschutzrechtliche Bestimmungen bis zum Zielort eingehalten werden. Bayern, Schleswig-Holstein und Hessen haben hier in den letzten Wochen erste deutliche Signale gesetzt. Es darf nicht sein, dass Transportunternehmen für die Abfertigung nun in andere Bundesländer ausweichen, um die Tiere wie bisher auf die leidvollen Fahrten zu schicken. Wenn Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner es mit einem Mehr an Tierwohl ernst meint, dann muss sie dafür sorgen, dass diese Lebendtiertransporte gänzlich gestoppt werden. Das darf und kann nicht länger Aufgabe des örtlichen Veterinärs sein, der von Bund und Land derzeit alleine gelassen wird.“

Gemäß der Resolution soll bei dem Thema Lebendtiertransporte kein Unterschied zwischen Zucht- und Schlachttieren gemacht werden. Denn die Zuchttiere leiden genauso unter den untragbaren Transportzuständen wie die Schlachttiere. Aber bei den Zuchttieren wird der Transport häufig verharmlost.

Angesichts hunderttausender Zuchtrinder, die bereits in Drittländer exportiert wurden, erklärt Frigga Wirths, Fachreferentin für Tiere in der Landwirtschaft beim Deutschen Tierschutzbund: „Wenn die Nachzucht misslingt oder die erwartete hohe Milchleistung ausbleibt, landet der Großteil der Zuchtrinder am Ende doch in der Schlachtung“.

 

 

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