Deutscher Tierschutzbund

Vogelfütterung: Gruppe der Krönerfresser

Grünfink

Zur Gruppe der Körnerfresser gehören unter anderem Meise, Fink, Spatz, Kernbeißer und Dompfaff. Kleiber, Specht und Zeisig fressen ebenfalls Körner, nehmen aber auch Weichfutter an und können deshalb ein breiteres Nahrungsangebot nutzen.

Körnerfressern sollten Sonnenblumenkerne und Hanfsamen angeboten werden, auch eingefettete Haferflocken als Ergänzung des Körnerfutters. Getreidekörner, wie zum Beispiel Weizen oder Hafer, darüber hinaus Mohn, Leinsamen und zerkleinerte Erdnüsse eignen sich ebenfalls für die Winterfütterung. Natürlich gibt es auch die Möglichkeit, in Samenfachgeschäften, Zoohandlungen oder Supermärkten vorgefertigte Futtermischungen, Futterringe und Meisenknödel für unsere einheimischen Vögel zu kaufen, wobei das Futter von guter Qualität sein sollte.

Vogelfreunde, die einen Bauern kennen, der Heu gelagert hat, können die Samen in der dort anfallenden Spreu als billiges Vogelfutter nutzen. Vermischt mit ungesalzenem Fett, das erhitzt worden ist, ergibt sich ein gut geeigneter Brei zur Füllung der verschiedenen Futterbehälter. Besonders zweckmäßig hierfür ist die Verwendung von Blumentöpfen. Durch das Loch im Boden des Topfes wird ein Holzstab gesteckt. Den noch flüssigen Fett-Futter-Brei füllt man in den Blumentopf ein. Ist das Fett erkaltet und damit fest geworden, wird die so hergestellte Futterglocke mit der Öffnung nach unten aufgehängt. Der Inhalt des Topfes ist somit auch vor Regen oder Schnee geschützt.

Den Körnerfressern sollte ihr Futter an einer von Weichfutterfressern getrennten Stelle angeboten werden, damit Vogelarten mit unterschiedlichem „Temperament“ nicht miteinander in Konflikt geraten. Sinnvoll ist es auch, mehrere kleine Futterstellen einzurichten, auf die sich die Vögel verteilen können.

Verschmutzte Vogelhäuser können Brutstätten für Parasiten und Krankheitsträger sein. Zwar sind Krankheitsausbrüche an Fütterungen eher selten, es sollte dennoch unbedingt darauf geachtet werden, dass Futterhäuser sauber bleiben und regelmäßig gesäubert werden. Grundsätzlich sollten die Futterstellen täglich trocken ausgefegt und einmal wöchentlich mit kochend heißem Wasser geschrubbt werden.

Kontakt

Tierheim Haßloch

Füllerweg 157
67454 Haßloch
Tel: 06324 4944
Fax: 06324 59518
tierschutzverein.hassloch(at)t-online.de

ÖFFNUNGSZEITEN TIERHEIM
Donnerstag: 15.00 - 17.00 Uhr
Samstag: 10.00 - 12.00 Uhr
Nach Vereinbarung

An Feiertagen bleibt das Tierheim für Besucher geschlossen.

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